Die Tage im Krankenhaus

Da wir ja schon wußten was uns erwartet, waren der erste Anblick und der erste Verbandswechsel nicht mehr so nervenaufreibend wie 2010.

 

Ein wenig irritiert sind wir allerdings, dass diesmal zwischen dem 3ten und 4ten Pin ein Schnitt ist. Da wurde aufgemacht, um den Knochen durchtrennen zu können.

Das war letztes Mal nicht so - und jetzt wurmt mich die Frage, wie das der andere Chefarzt damals gemacht hatte....

 

Naja, es hilft auch nichts - der Schnitt und die Naht sind nun mal da. Wenigstens klebt ein Comfeel-Pflaster darüber. Das kann ganz lange auf der Wunde verbleiben. Da man durchsehen kann, verpaßt man auch nichts. Und man kann damit duschen ohne dass es abgeht.

Jetzt hoffe ich mal, dass durch das Drehen da nichts aufreißt.

 

Die zweite Nacht war vergleichsweise angenehm und Tamara lag auch schon auf der Seite - zwar etwas verdreht, aber zumindest nicht auf dem Rücken.

 

Sie hatte nur einen Tag und eine Nacht mit einer Bettpfanne zu kämpfen - was ich toll finde, denn sie kämpfte gleich von Anfang an um ihre Mobilität.

 

Die Tage verliefen sehr gleichmäßig und ohne Komplikationen. Sie bekam wochentags Lymphdrainage und Physio.

 

Ja und dann hatten wir die besten Zimmernachbarn die man haben kann. Aus Frankfurt. Wir standen früh auf, und hatten alle etwas zum Lachen und Kichern. Das zog sich den ganzen Tag so hin - bis nachts um 22 Uhr.

Ich habe das Mädel und ihre Mama richtig lieb gewonnen - und als sie 2 Tage vor uns abreisten, musste ich weinen. Das war eine ganz tolle Zeit. Und meine "Zuckerblume" hat mir gezeigt, wie man trotz massiver Behinderung ein glücklicher Mensch sein kann. Und ich vermisse beide jeden Tag.......

 

Am Freitag wurden wir dann um 10 Uhr entlassen. Früher als geplant - und das finde ich klasse.

 

Lachen ist gesund

Ganz toll war, dass wir 2x die Klinik-Clowns sehen durften (mehr dazu bei den Fotos)

Kreativität beim Abhaken