Tamara heute

Tamara ist trotz ihrer OPs und zeitweiligen Einschränkungen eine quietschfidele kleine Dame.

 

Teilweise hat sie die Narben farblich angemalt.

 

Es ist kein Makel, dass sie Narben hat. Im Moment sind die Narben auch sehr groß, mit optischen Einbuchtungen. Aber das stört sie nicht. Und uns auch nicht.

 

Schwierig wird es im sportlichen Bereich. Der Muskel ihres rechten Beines ist einfach schwächer als der linke. Wir achten sehr darauf, dass sie dennoch beide Beine gleich nutzt.

 

Die vielen OPs haben die Entwicklung leicht (und damit meine ich leicht) verzögert - in manchen schulischen Bereichen braucht sie einen Tick länger. Ein Arzt hat mal so schön gesagt, dass der Kopf quasi zu viel Zeit damit verbringen musste, die Narkosen und Eindrücke zu verarbeiten. Aber das holt sie mit der Zeit alles auf.

 

Mein Satz zu ihren Narben ist immer, dass die Narben sie daran erinnern sollen, dass eine höhere Macht wollte dass sie lebt.